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Methodische Vorgehensweise zur Erstellung einer stadtregionalen Siedlungsflächenkonzeption

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Projekt:
NSFM - GiWeUm

Produktgruppe:
Werkzeuge zur Flächeninformation

nach obenKurzbeschreibung

Grundlagen:

Als Grundlage für die Entwicklung von Szenarien und damit für die Entwicklung einer Siedlungsflächenkonzeption ist es erforderlich, die vorhandenen Flächenpotentiale wie Baulücken, Brachflächen etc. in einem Kataster zusammenzuführen.

Ansatz: Szenarien zur Entwicklung von Konzepten und Folgewirkungsbetrachtungen

Szenarien bieten sich auf den ersten Blick geradezu idealtypisch an, um die Folgen einer unkontrollierten Siedlungsflächenentwicklung "aus der Vogelperspektive" zu illustrieren. Es wurden daher getrennt für die Bereiche Wohnen und Gewerbe/Industrie jeweils zwei entgegengesetzte Szenarien entwickelt. Die Trendszenarien schreiben die bisherige Entwicklung fort, die Flächenkreislaufwirtschaftsszenarien berücksichtigen verstärkt Innenentwicklungspotenziale. Anhand der Szenarien wurden u. a. die Folgekosten ermittelt.

Umsetzung: Siedlungsflächenkonzeption

Gewissermaßen aus einer Synthese der Szenarienbetrachtung wurde das Siedlungsflächenkonzept entwickelt. Im Sinne eines raumplanerischen Entwurfes umfasst der Planteil Leitbilder für die unterschiedlichen Profile der Siedlungsentwicklung im Bereich Wohnen und Gewerbe. Es ist vergleichbar mit einem Leitbild der Stadtentwicklung, jedoch auf stadtregionaler Ebene des Verdichtungsraumes. Im Hinblick auf die Informations- und Kommunikationsstrategie setzt die Darstellung der Siedlungsflächenkonzeption im Kontrast zum Regionalplan bewusst auf "phantasievolle" Leitbegriffe und argumentiert im Textteil im Sinne einer positiven Strukturentwicklung.
Durch die Steuerung der Entwicklungen soll es möglich werden, den Blick auf die Qualitäten statt die Quantitäten der Siedlungsflächen zu lenken. Der textliche Teil der Siedlungsflächenkonzeption beinhaltet neben den Szenarien die Leitbilder/Ziele, Maßnahmen und Analysen der Teilräume sowie die Kommunalprofile aller beteiligten Gemeinden.

Weitergehende Informationen zum Einsatz von Szenarien in der Siedlungsflächenentwicklung werden im Endbericht des Refina-Vorhabens NSFM-GiWeUm diskutiert (vgl. dort Kapitel "II.1.3.3 Szenarien der Siedlungsflächenentwicklung als Entscheidungsgrundlage für die Siedlungsflächenkonzeption", Kapitel "II.1.4.2 Siedlungsflächenkonzeption" und "Anhang 12 Siedlungsflächenkonzeption"; download Endbericht s.u.). Die Karten und die Langfassung des Textteils werden auch auf der Projekt-Homepage (http://refina-region-wetzlar.giessen.de/) unter der Rubrik "Veröffentlichungen", Kategorie "Ergebnisse" zum Download zur Verfügung gestellt.

Zur Entwicklung von Szenarien gibt eine große Bandbreite an Fachliteratur, vgl. dazu z.B. auch Kapitel 6 "Szenarien als Mittel der Kommunikation" in Veröffentlichungsreihe "Beiträge aus der REFINA-Forschung, Band IV" (download s.u.). Es empfiehlt sich aber, Fachleute bei der Erarbeitung einzubeziehen.


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nach obenAnsprechpartner

Herr Dr. Uwe Ferber
Projektgruppe Stadt + Entwicklung, Ferber, Graumann & Partner
Stieglitzstraße 84
04229 Leipzig
Telefon: 0341 / 4807026
Telefax: 0341 / 4806988
E-mail: uwe_ferber@projektstadt.de
WWW: www.projektstadt.de

nach obenStand der Information

Juli 2009

nach obenAutor

Dr. Uwe Ferber, Miriam Müller