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Excel-Tool Bewertungsrahmen FIN.30

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Projekt:
FIN.30

Produktgruppe:
Werkzeuge zur Unterstützung von Entscheidungen

Abbildungen:


Abbildung 1: Benutzeroberfläche des Bewertungsrahmens

Abbildung 1: Benutzeroberfläche des Bewertungsrahmens

Abbildung 2: Eingabemaske der städtebaulichen Kalkulation

Abbildung 2: Eingabemaske der städtebaulichen Kalkulation

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nach obenKurzbeschreibung

Der Bewertungsrahmen von FIN.30 ist für die Anwendung auf Ebene des Flächennutzungsplans vorgesehen, um strategische Entscheidungen der Siedlungsentwicklung vorab mehrdimensional bewerten und künftige Siedlungsstandorte vor dem Hintergrund ökologischer, sozialer und ökonomischer Belange beurteilen zu können. Da die Praktikabilität und Kommunizierbarkeit des Ansatzes in der kommunalen Planung im Vordergrund stehen, wurde auf eine umfassende Operationalisierung des weiten Begriffs "Nachhaltigkeit" verzichtet.

Die Schwerpunkte Ressourcenschutz und die Beurteilung natürlicher Risikopotenziale nehmen im Bereich “Ökologie” einen zentralen Platz ein. Bestimmende Indikatoren hinsichtlich planungsorientierter Indikatoren sind zum einen die Bewertung von ausgewählten Ökosystemfunktionen, welche im Zuge der Siedlungsentwicklung (z.B. Klimaregulation) beansprucht werden. Desweiteren fokussiert der Bewertungsansatz auf die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen (z.B. hochqualitative Ackerböden, Biotopverbundsysteme) sowie auf das natürliche Risikopotenzial an den entsprechenden potenziellen Wohnbauflächen (z.B. Hochwassergefährdung, anstehendes Grundwasser, welches bei der Standortbewertung beachtet werden muss.

Im Bereich Soziales stehen angesichts der Qualität künftiger Wohnbauflächen die technische und naturbezogene Beschaffenheit des Wohnumfeldes und seine jeweiligen Determinanten im Vordergrund der Betrachtung. Die Erreichbarkeit sozialer und technischer Infrastruktur, das Vorhandensein adäquater Erholungsräume sowie die Qualität des Wohnumfeldes beeinflusst durch Emissionsbelastung und klimatische Bedingungen sind hierbei von besonderem Interesse.

In Zeiten knapper kommunaler Haushalte spielt die ökonomische Tragfähigkeit und damit die Realisierung eine wichtige Rolle. Die finanziellen Auswirkungen neuer Wohnbauflächen sind auf die entscheidungsrelevanten Kosten und Einnahmen, unabhängig von den Trägerschaften zu reduzieren. Die Höhe der absoluten Entwicklungskosten einer potenziellen Wohnbaufläche scheint hingegen von untergeordnetem Interesse, da ein Siedlungsflächenwachstum offensichtlich bei steigendem Wohnflächenbedarf und steigenden Haushaltszahlen notwendig ist. Die Ermittlung entscheidungsrelevanter Kosten und Einnahmen ermöglicht indessen das Erfassen von standortspezifischen ökonomischen Vor- und Nachteilen, so dass eine Rangliste für potenzielle Wohnbauflächen innerhalb einer Kommune erstellt werden kann. Von besonderer Bedeutung sind hier vor allem Entwicklungs- und langfristige Unterhaltungskosten neuer Wohnbauflächen und die dadurch verursachten "Infrastrukturkosten" sowie das mögliche "Refinanzierungspotenzial".

Der Bewertungsrahmen ist in einer MS Excel Benutzeroberfläche umgesetzt. Im Rahmen der Anwendung des Bewertungsrahmens erfolgt die Beurteilung ausgewählter potenzieller Wohnbauflächen durch die Professur für Städtebau und Bodenordnung der Uni Bonn. Die Bewertungsergebnisse können als Flächenberichte und Rangliste zur Verfügung gestellt werden.


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Herr Prof. Dr.-Ing. Theo Kötter
Universität Bonn
Professur für Städtebau und Bodenordnung (psb)
Nußallee 1
53115 Bonn
Telefon: 0228 / 732610
Telefax: 0228 / 733708
E-mail: koetter@uni-bonn.de
WWW: www.isbk.uni-bonn.de

Frau Dipl.-Geogr. Sophie Schetke
Professur für Städtebau und Bodenordnung, Universität Bonn
Nußallee 1
53115 Bonn
Telefon: 0228/732613
Telefax: 0228/733708
E-mail: schetke@uni-bonn.de
WWW: www.igg.uni-bonn.de/psb

Herr Dipl.-Ing. Benedikt Frielinghaus
Professur für Städtebau und Bodenordnung, Universität Bonn
Nußallee 1
53115 Bonn
Telefon: 0228/732613
Telefax: 0228/733708
E-mail: frielinghaus@uni-bonn.de
WWW: www.igg.uni-bonn.de/psb

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20. November 2009

nach obenAutor

Sophie Schetke, Benedikt Frielinghaus