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Forschungsbericht des REFINA-Projekts Altindustriestandorte: Entwicklung von Analyse- und Methodenrepertoires zur Reintegration von altindustriellen Standorten in urbane Funktionsräume an Fallbeispielen in Deutschland und USA

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Altindustriestandorte

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Titelbild Forschungsbericht: "Entwicklung von Analyse- und Methodenrepertoires zur Reintegration von altindustriellen Standorten in urbane Funktionsräume an Fallbeispielen in Deutschland und USA"
 (Copyright: Rebekka Gessler)

Titelbild Forschungsbericht: "Entwicklung von Analyse- und Methodenrepertoires zur Reintegration von altindustriellen Standorten in urbane Funktionsräume an Fallbeispielen in Deutschland und USA"
(Copyright: Rebekka Gessler)

Struktur der geteilten, moderierten Charrette (Copyright: Rebekka Gessler)

Struktur der geteilten, moderierten Charrette
(Copyright: Rebekka Gessler)

Abschlussveranstaltung der Charrette zur Nachnutzung des Bergwerkstandorts Westerholt, Oktober 2007 (Copyright: Hertener Allgemeine Zeitung)

Abschlussveranstaltung der Charrette zur Nachnutzung des Bergwerkstandorts Westerholt, Oktober 2007
(Copyright: Hertener Allgemeine Zeitung)

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nach obenKurzbeschreibung

Planungsgegenstand und Rahmenbedingungen

Infolge struktureller und wirtschaftlicher Umbrüche werden enorme orts- und landschaftsprägende Industrieareale mit vorwiegend monofunktionalem Charakter obsolet. Die zumeist negativen ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Folgen lassen den Planungsgegenstand oft ad hoc zu einer gesellschaftlichen Aufgabe – einer Aufgabe von Städten und Gemeinden werden.
Erfahrungen mit der Reintegration derartiger, oft durch Kontaminationen belasteter Standorte in das urbane Gefüge zeigen, dass "schnelle Lösungen", wie ein vollständiges Abräumen und Sanieren des Geländes, meist nur mit Einschränkungen den gewünschten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg bringen. Vorhandene Standortqualitäten werden nicht genutzt – über Jahre gewachsene Identität geht unwiderruflich verloren.
Das Forschungsprojekt bezieht sich nicht auf die grundsätzliche Entscheidung, Standorte nachzunutzen, sondern auf methodische Verbesserungen und die schrittweise Bildung von Design-Alternativen. Um den sozialen Zusammenhalt der betroffenen Regionen zu wahren und sinnvolle Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu beschreiten, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Gelände und den darauf befindlichen Strukturen sowie seinem Umfeld zu einem möglichst frühen Zeitpunkt notwendig.
Die Projekte sind in der Regel die Konsequenz von Insolvenzen oder sehr zeitnah öffentlich gemachten Unternehmensentscheidungen. Die Entstehung der Projekte aus "unglücklichen" Ereignissen, die u. a. durch den Verlust von Arbeitsplätzen gekennzeichnet ist, löst Betroffenheit aus, welche eine besondere Sensibilität aller Beteiligten und eine intensive Kommunikation erfordert, die die mentalen und emotionalen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt.
Das Forschungsprojekt untersucht, vertieft und erweitert das existierende Analyse- und Methodenrepertoire zur Um- und Nachnutzung altindustrieller Standorte im urbanen Kontext. Die Entwicklung von qualifiziertem und abgestimmtem Design steht dabei im Zentrum. Die Frage ist, wie dieser Prozess positiv beeinflusst werden kann?
Nach diesem Ziel wird die geteilte, moderierte Charrette als ein zeitlich verkürztes Planungsverfahren entwickelt und als Simulation an zwei Modellstandorten in Deutschland und den USA durchgeführt. Das Ergebnis ist eine neue, kooperative Methode zur Lösung komplexer Planungsaufgaben.

Bibliografische Angaben:

Entwicklung von Analyse- und Methodenrepertoires zur Reintegration von altindustriellen Standorten in urbane Funktionsräume an Fallbeispielen in Deutschland und den USA.
TU München, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Planung (Hrsg.)
Gessler, Rebekka (Bearb.); Latz, Peter (Bearb.)
Freising (2010); 473 S.; ISBN 978-3-941370-10-4
Download (pdf, 9 MB)


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Frau  Rebekka Gessler
E-mail: gessler@wzw.tum.de

nach obenStand der Information

Februar 2011

nach obenAutor

Rebekka Gessler, Landschaftsarchitektin