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Handlungsanleitung "Untersuchung der Verfügbarkeit/Bioverfügbarkeit von organischen Schadstoffen zur Bewertung kontaminierter Flächen"

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Projekt:
BioRefine

Produktgruppe:
Werkzeuge zur Altlastenerfassung und -bewertung

nach obenKurzbeschreibung

Ein Hemmnis auf dem Weg zur Wiedernutzung von kontaminierten Flächen stellt meist die ungeklärte Frage nach vornutzungsbedingten Bodenverunreinigungen dar. Hohe Sanierungskosten auf Grund der Beurteilung des Gefahrenpotentials anhand von Gesamtgehalten verzögern oder verhindern dabei eine erfolgreiche Zwischen- oder Nachnutzung.
Eine Gesamtbeurteilung in Kombination mit chemisch-analytisch bestimmten Gesamtgehalten und verfügbaren/bioverfügbaren Schadstoffgehalten ermöglicht eine Präzisierung der schutzgutbezogenen Bewertung und eine realitätsnahe Risikobewertung für den einzelnen Standort und hilft darüber hinaus bei der Entscheidungsfindung über die Rangfolge von Sicherungs- oder Dekontaminationsmaßnahmen.
In der vorliegenden Handlungsanleitung ist das Vorgehen zur Einbeziehung der Bioverfügbarkeit bei der Detailuntersuchung nach Prüfwertüberschreitung Schritt für Schritt dargelegt und dient so als Checkliste und Beurteilungshilfe. Es werden die Grundlagen der Bioverfügbarkeit und die zu beachtenden Randbedingungen vorgestellt sowie Methoden, die für die einzelnen Pfadbetrachtungen erforderlich sind aufgeführt und beschrieben. Hauptaugenmerk stellen dabei die pfadbezogenen Bewertungskonzepte auf Grundlage der Bioverfügbarkeit in Verbindung mit der Bewertung nach BBodSchV dar. Des Weiteren werden die bodenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen für die Bewertung von Schadstoffen anhand der Bioverfügbarkeit dargelegt.

Somit trägt die Handlungsanleitung zur weiteren Sachverhaltsermittlung bei Überschreitung von Prüfwerten nach der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV, 1999) durch den Ansatz der Bioverfügbarkeit in der Gefährdungsabschätzung bei.
Der verfolgte Ansatz verspricht eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Umgang mit belasteten Brachflächen (z.B. geringerer Sanierungsumfang), eine erhöhte Sicherheit bei der Klassifikation kontaminierter Bodenmaterialien und eine verbesserte Effizienz bei Sanierungsmaßnahmen (Erfolgskontrolle).

Die Handlungsanleitung richtet sich vorrangig an die zuständigen Bodenschutzbehörden, an Sachverständige, Berater und Planungsbüros sowie an Sanierungspflichtige, die sich mit der Bearbeitung von Verdachtsflächen und altlastverdächtigen Flächen befassen.
Die gegenwärtig in der Novellierung befindlichen Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BMU, 2011) sieht vor, dass im Rahmen der Detailuntersuchung zukünftig die bedeutsamen resorptionsverfügbaren, mobilen und mobilisierbaren Schadstoffanteile ermittelt werden sollen.

Bibliografische Angaben:
Handlungsanleitung. Untersuchung der Verfügbarkeit, Bioverfügbarkeit von organischen Schadstoffen zur Bewertung kontaminierter Flächen.
Aachen: Shaker (2011); 82 S.; ISBN 978-3-8440-0311-6


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nach obenAnsprechpartner

Herr Prof. Dr. mult. Dr. h. c. Konstantin Terytze
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geowissenschaften, Institut für Geographische Wissenschaften, AG Organische Umweltgeochemie (FU-OrgU)
Telefon: 030 / 838-70348
Telefax: 030 / 838-70496
E-mail: terytze@zedat.fu-berlin.de

Mitwirkung bei der Projektleitung:
Herr  Robert Wagner
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geowissenschaften, Institut für Geographische Wissenschaften, AG Organische Umweltgeochemie (FU-OrgU)
Telefon: 030 / 838-70435
Telefax: 030 / 838-70671
E-mail: rowagner@zedat.fu-berlin.de
WWW: www.geo.fu-berlin.de

Herr  René Schatten
Freie Universität Berlin, Fachbereich Geowissenschaften, Institut für Geographische Wissenschaften, AG Organische Umweltgeochemie/Geoökologie (FU-OrgU)
Malteserstr. 74-100
12249 Berlin
Telefon: 030 / 838-70492
E-mail: rene.schatten@fu-berlin.de
WWW: www.geo.fu-berlin.de/biorefine

nach obenStand der Information

11/2011

nach obenAutor

Dr. rer. nat. Robert Wagner