REFINA

Startseite | Sitemap | Kontakt | Impressum | English

Arbeitshilfe Nachhaltiges Konversionsflächenmanagement – entwickelt am Beispiel der Militärflächenkonversion in Schleswig-Holstein

REFINA > Produkte > Arbeitshilfe Nachhaltiges Konversionsflächenmanagement – entwickelt am Beispiel der Militärflächenkonversion in Schleswig-Holstein

Navigation


Projekt:
Konversionsflächenmanagement (REFINA-KoM)

Produktgruppe:
Leitfäden / Handreichungen / Arbeitshilfen

Abbildungen:


nach obenKurzbeschreibung

Die Arbeitshilfe beschreibt die wesentlichen Abläufe, Bausteine und Instrumente eines nachhaltigen Konversionsflächenmanagements im Rahmen militärischer Konversionsprozesse. Sie stellt dabei eine Aktualisierung und erhebliche fachliche Erweiterung der "Arbeitshilfe Konversion" der ARGEBAU von 2002 dar. Die Ausführungen werden beispielhaft konkretisiert und dargestellt für den im Forschungsvorhaben untersuchten Modellraum Schleswig-Holstein und sind weitestgehend übertragbar auf freigegebene Liegenschaften der Bundeswehr wie auch der alliierten Streitkräfte in anderen Ländern.

Zentrale Aufgabe der Militärflächenkonversion ist eine möglichst zügige zivile Wiedernutzung von aufgegebenen militärischen Liegenschaften, um einerseits ihre negativen strukturellen Auswirkungen auf die Wirtschaftsstruktur in den betroffenen Räumen abzufedern bzw. auszugleichen und andererseits ihre Chancen für eine nachhaltige, flächensparende Siedlungsentwicklung zu nutzen.
Die Arbeitshilfe soll insbesondere die von der Schließung militärischer Liegenschaften betroffenen Städte und Gemeinden bei der oftmals mit komplexen Problemstellungen konfrontierten Planung und Umsetzung der zivilen Nachnutzung der Konversionsareale unterstützen. Sie stellt dabei die Notwendigkeit für konsensuale Konversionsprozesse heraus und legt die berechtigten Interessenslagen der beteiligten Akteure dar. Zur Gestaltung kooperativer Abläufe stellt sie Managementinstrumente und Methoden zur Gewährleistung einer effizienten und fairen, formellen und informellen Zusammenarbeit von Grundstückeigentümer (BImA), kommunalen Gebietskörperschaften, zuständigen Landesbehörden sowie Investoren, Projektentwicklern und Folgenutzern unter angemessener Beteiligung der Öffentlichkeit bereit.

Sie zeigt mögliche Wege bei der regional abgestimmten, in der kommunalen Planungshoheit liegenden Strategieentwicklung für bauliche oder sonstige Nachnutzungen, bei dem zwischen den Akteuren abgestimmten Instrumenteneinsatz und der durch Förderinstrumente unterstützten Finanzierung von Maßnahmen auf, um eine beschleunigte Lösung der Konversionsaufgaben mit dem Ziel einer raumordnerisch und städtebaulich sinnvollen, nachhaltigen Entwicklung der Konversionsflächen zu fördern.

Sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Planungs- und Steuerungsinstrumente, mit denen die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von Vorhaben auf diesen Arealen geschaffen und deren Realisierung effizient umgesetzt werden kann.

Es werden besondere akteursbezogene Hinweise und Empfehlungen zu Einzelaspekten ("Tipps"), die sich in der bisherigen Konversionspraxis als mögliche Problempunkte herausgestellt haben, gegeben und weiterführende Literatur aufgeführt.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat eine größere Anzahl von Druckexemplaren beschafft, um die Arbeitshilfe ihren Bediensteten wie auch den Konversionsgemeinden zur Verfügung zu stellen.


Alle Abbildungen zu diesem Beitrag

nach obenAnwendungsbereich

nach obenRäumliche Anwendungsebene

nach obenZielgruppen

nach obenRegionale Rahmenbedingungen

nach obenRegionaler Bezug

nach obenAnsprechpartner

Herr Prof. Dr.-Ing. Christian Jacoby
Universität der Bundeswehr München
Institut für Verkehrswesen und Raumplanung
Werner-Heisenberg-Weg 39
85579 Neubiberg
Telefon: 089 / 6004-3866
Telefax: 089 / 6004-3825
E-mail: christian.jacoby@unibw.de

nach obenStand der Information

November 2011

nach obenAutor

Klaus Beutler