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Integrale Sanierungspläne

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Förderkennzeichen
0330756

Akronym bzw. Kurztitel
Integrale Sanierungspläne

Querschnittsthemen
Standortbewertung und -revitalisierung
Instrumente des Flächenmanagements
Kommunikations- und Motivationsstrategien

Laufzeit
Laufend seit: 01.06.2006
Projektende: 15.06.2008

Stand der Information
30.06.2007

Verbundvorhaben "Integrale Sanierungspläne im Flächenrecycling" – Erarbeitung einer Handlungshilfe für Behörden zum Umgang mit einfachen und integralen Sanierungsplänen als Instrument zur Förderung und Erleichterung des Flächenrecyclings auf kontaminierten Standorten

Ziele des Vorhabens

  • Optimierung des bestehenden Instruments Sanierungsplan (gem. §§13, 14 BBodSchG) zum Flächenrecycling für eine effektive Sanierung und Wiedernutzung von Brachflächen durch
  • Entwicklung einer Handlungsanleitung/ Motivationsbroschüre für großräumige integrale Sanierungspläne (Verbesserung herkömmlicher Sanierungspläne) die als Beschleunigungsinstrument fungieren sollen, indem rechtliche, technische und organisatorische Erfordernisse bei Flächenrecyclingmaßnahmen gebündelt und besser koordiniert werden und
  • Implementierung der Forschungsergebnisse in die Änderungsverordnung zur Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung über den Projektpartner UBA.

Projektbeschreibung

  • Ursachenerforschung für die bisher nur zögerliche Nutzung der Sanierungspläne seitens der Behörden
  • Analyse von "best-practice-Beispielen" zu vernetzten Sanierungskonzepten aus dem Ausland; Überlegungen, Kosten nicht immer dem "bodenschutzrechtlich Verpflichteten" anzulasten
  • Untersuchung, welche der Anforderungen i.S.d. Anhang 3 BBodSchV ausschließlich grundstücksbezogen erfüllt werden können (Sanierungsplan) und welche möglicherweise gebietsbezogen i. S. einer behördlichen Angebotsplanung lösbar sind (integrale Sanierungspläne)
  • Aufzeigen fachlicher Voraussetzungen für Sanierungspläne, mit dem Schwerpunkt auf Investitionserleichterung anstelle des in der Praxis bisher vorherrschenden Aspekts der Altlastensanierung (Chance statt Belastung)
  • Akzeptanz und Motivationsförderung für einfache und für integrale Sanierungspläne seitens der Behörden durch eine Handlungsanleitung/Motivationsbroschüre
  • Validierung der Lösungsmöglichkeiten durch Erarbeitung eines "konkreten Vorschlags für den Einsatz eines integralen Sanierungsplans" in der Modellregion (Landkreis Ravensburg) und Diskussion desselben

Modellraum

Baden-Württemberg, Ravensburg, Modellraum Ravensburg (Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Ravensburg)


Ergebnisse und Produkte

  • Zusammenfassung der Erkenntnisse in einer Handlungsanleitung/ Motivationsbroschüre mit der primären Zielgruppe der Akteure aus der Verwaltungspraxis:
    Sanierungspläne im Flächenrecycling. Ein Instrument für die Bauleitplanung. Integration, Vorteile, Beispiele (pdf, 2,52 MB)
    Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau (Hrsg.); HPC Harress Pickel Consult, Freiburg/Breisgau (Hrsg.)
    Grimsky, Detlef (Verf.); König, Michael (Verf.)
  • Optional: Erarbeitung eines Schulungskonzepts für Behörden
  • Abschlussbericht mit den Zielgruppen Projektbeteiligte, wissenschaftlich Interessierte, Forschungsträger und Akteure aus der Verwaltungspraxis

Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation

  • Sanierungspläne im Flächenrecycling. Ein Instrument für die Bauleitplanung. Integration, Vorteile, Beispiele. Umweltbundesamt (Hrsg.); HPC HARRESS PICKEL CONSULT AG (Hrsg.); Detlef Grimski (Verf.); Michael König (Verf.); Dessau-Roßlau (2010); 35 S.
    Download

Ansprechpartner

Projektleitung

Herr Michael König
HPC Kirchzarten - HPC HARRESS PICKEL CONSULT AG
Lindenbergstr. 12
79199 Kirchzarten
E-mail: mkoenig@hpc-ag.de

Wissenschaftliche Kooperation

Herr Detlef Grimski
Umweltbundesamt
Telefon: 0340 / 2103 3266
E-mail: detlef.grimski@uba.de

Praxispartner

Landratsamt Ravensburg