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Zukunft Fläche

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Förderkennzeichen
033809

Akronym bzw. Kurztitel
Zukunft Fläche

Querschnittsthemen
Kommunikations- und Motivationsstrategien

Laufzeit
Laufend seit: 01.09.2007
Projektende: 31.10.2009

Stand der Information
18.08.2010

5. Zukunftswerkstatt, Podium, von links: Michael Roesberg, Landrat
des Landkreis Stadt; Dr. Herlind Gundelach, Staatsrätin der Behörde für
Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg; Georg Gorrissen, Landrat des Kreises Segeberg; Jörg Wagner, Regisseur
5. Zukunftswerkstatt, Podium, von
links: Michael Roesberg,
Landrat des Landkreis Stadt; Dr.
Herlind Gundelach, Staatsrätin der
Behörde für Stadtentwicklung und
Umwelt, Hamburg; Georg Gorrissen,
Landrat des Kreises Segeberg; Jörg
Wagner, Regisseur

"Zukunft Fläche" – Bewusstseinsbildung zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme in der Metropolregion Hamburg

Ziele des Vorhabens

  • Wissenschaftliche Konzipierung, Implementierung und Evaluation einer Image- und Wissenskampagne mit dem Ziel der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und Stärkung des Flächenmanagements in der Metropolregion Hamburg
  • Kommunikation der Chancen und Vorteile von "Flächensparen" und "Flächenreduzierung"
  • Herstellung eines Bewusstseins für den Wert "Fläche" und für die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten der Zersiedlung in der bereiten Öffentlichkeit
  • "Übersetzung" wissenschaftlicher Erkenntnisse in Kommunikationsinhalte und Formen, die es möglich machen, den sparsamen Umgang mit dem Gut "Fläche" als Gewinnchance intellektuell und emotional zu verdeutlichen und zu "vermarkten".

Projektbeschreibung

Titelseite \

Titelseite "Alles verbaut – und was dann?"
5. Zukunftswerkstatt, Plenum

5. Zukunftswerkstatt, Plenum

weitere Abbildungen

Bewusstseinsbildung im Flächenverbrauch ist ein Leitprojekt der Metropolregion zur Umsetzung des Regionalen Entwicklungskonzeptes und setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

  1. Aufbau einer umsetzungsstarken regionalen Dialogstruktur und Intensivierung der öffentlich-privaten Kooperation

    • Aufbau eines Netzwerks "Fläche" als Public-Private-Partnership

  2. Auswahl und Konkretisierung von Argumentationen und Instrumenten

    • Erarbeitung eines überzeugenden und vermittelbaren Set von Kommunikationsinhalten für die regionale Bewusstseinsbildung
    • Sortierung, Gewichtung und kontinuierliche Konkretisierung der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema "Reduzierung der Flächeninanspruchnahme".

  3. Entwicklung eines "PR-fähigen", verständlichen und motivierenden Informationsformats

    • Übersetzung wissenschaftlich fundierter Argumentationen und Instrumente in ein entsprechendes sprachliches und mediales Format, das handelnde Flächenakteure erreicht, für sie nachvollziehbar, handhabbar und akzeptanzfähig ist und sie positiv für das Thema motiviert.

  4. Kommunikation mit der Region in der Region

    • Entwicklung, Implementierung und Erprobung von Kommunikationsstrukturen und Techniken, über die sich eine dauerhafte regionale Kommunikationsstruktur zur Auseinandersetzung mit dem Thema ausbilden lässt.
    • Überprüfen deren Wirksamkeit durch die Praxisanwendung der erarbeiteten Kommunikationsinhalte und – formen und Durchführen einer Wirksamkeitsanalyse in drei Teilregionen

Alle Abbildungen zu diesem Beitrag

Modellraum

Hamburg, Metropolregion Hamburg, konzentriert auf Kreis Segeberg, Kreis Pinneberg und Landkreis Lüneburg


Zeit- und Arbeitsplan

  • Projektmanagement (Kreis Segeberg, Zuarbeit Raum + Energie)
    Laufende Koordinierung und Abstimmung der inhaltlichen Arbeitspakete, Controlling und Feinjustierungen von Arbeitsplan und Zielerreichung

  • Aufbau eines regionalen "Netzwerks Fläche" (Kreis Segeberg, Zuarbeit: Raum + Energie)
    Aufbau und Betreuung des Netzwerks

  • Erfassung und kritische Analyse bisheriger Argumentationshilfen, Informations-, Steuerungs- und Entscheidungsfindungsinstrumente und Analyse bisher eingesetzter Kommunikationsstrukturen und Beteiligungsverfahren (Institut Raum + Energie)

    1. Akteursbefragung

    2. Abgleich mit dem Stand von Wissenschaft und Forschung

    3. Identifizierung und Zusammenstellung von good practises

  • Auswahl und Konkretisierung belastbarer Informationsinhalte und –instrumente und Entwicklung geeigneter Informationsformate und Kommunikationsformen (Raum + Energie, Agentur Elbfeuer, Journalisten aus der Region)

  • Kommunikation mit der Region in der Region (Kreis Segeberg; Institut Raum + Energie, "Netzwerk Fläche")

    • Kommunikationskampagne "Mittendrin ist in!"

    • Entwicklung der Print- und Online-Kommunikationsprodukte sowie der CD- und DVD-Materialien entsprechend der teilräumlichen Schwerpunkte

    • Einbindung und Gewinnung weiterer Multiplikatoren für die Imagekampagne und Fachkommunikation

Ergebnisse und Produkte

  • Trägermedien mit einheitlichem Design: Film, DVD, Kurzspot als "Trailer"
    siehe auch REFINA-Produktdatenbank Trickfilm "Wissenswertes aus Bad Neubau"
  • Variable Power-Point-Präsentation
  • Print- und Online-Publikationen
  • Broschüre MITTENDRIN IST IN! – Kurze Wege machen Schule. Argumente und Hinweise für eine qualitätvolle Innenentwicklung
    Hrsg.: Metropolregion Hamburg, vertr. d. Kreis Segeberg, Bad Segeberg, 2009
    Download (pdf, 1.02 MB), siehe auch REFINA-Produktdatenbank

Internationale Bezüge

Im Rahmen der Sammlung Guter Beispiele wird auch auf internationale Projekte Bezug genommen.

Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation

  • Website MITTENDRIN IST IN!
    http://www.mittendrin-ist-in.de
  • MITTENDRIN IST IN! – Kurze Wege machen Schule. Argumente und Hinweise für eine qualitätvolle Innenentwicklung Hrsg.: Metropolregion Hamburg, vertr. d. Kreis Segeberg, Bad Segeberg, 2009
    Download (pdf, 1.02 MB)
  • "ALLES VERBAUT – UND WAS DANN?" Hrsg: Metropolregion Hamburg, vertr. d. Kreis Segeberg, Bad Segeberg, 2007
  • 10 Beispiele für kreativen und qualitätsvollen flächensparenden Wohnungs- und Eigenheimbau in der Metropolregion Hamburg, Hrsg: Metropolregion Hamburg, vertr. d. Kreis Segeberg, Bad Segeberg, 2003
  • Flyer 5. Zukunftswerkstatt "Flächenverbrauch in der Metropolregion Hamburg"
    Download (pdf, 176 kB)
  • 5. Zukunftswerkstatt "Flächenverbrauch in der Metropolregion Hamburg". Dokumentation. Samstag, 17. November 2007. Metropolregion Hamburg, Segeberg (Veranst.); Hamburg, Handelskammer (Veranst.); Raum & Energie, Institut für Wirtschafts-, Regional- und Energieberatung GmbH, Hamburg (Bearb.); Hamburg (2007); IV, 34 S.,
  • Flyer 6. Zukunftswerkstatt "Flächenverbrauch in der Metropolregion Hamburg"
    Download (pdf, 246 kB)
  • Wissenswertes aus Bad Neubau. Kurzfilm. Metropolregion Hamburg, Arbeitsgruppe "Bewusstseinswandel im Flächenverbrauch" (Hrsg.); Hamburg (2007); 1 DVD; Dauer: 5:38 Min.

Ansprechpartner

Projektleitung

Frau Landrätin Jutta Hartwieg
Kreisverwaltung Segeberg
Hamburger Str. 30
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551 951 201/202
Telefax: 04551 951 206
E-mail: jutta.hartwieg@kreis-se.de

Herr Hartwig Knoche
Umwelt, Planen, Bauen, Kreisverwaltung Segeberg
Hamburger Str. 30
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551 951539/540
Telefax: 04551 951 548
E-mail: hartwig.knoche@kreis-se.de

Wissenschaftliche Kooperation

Frau Katrin Fahrenkrug
Raum & Energie, Institut für Planung, Kommunikation und Prozessmanagement GmbH
Hafenstraße 39
22880 Wedel/Hamburg
Telefon: 04103/16041
Telefax: 04103/2981
E-mail: fahrenkrug@raum-energie.de
WWW: www.raum-energie.de

Herr Helmut Kotschisch
Elbfeuer GmbH, Agentur für Markenkommunikation und Dialog
Schützenstraße/Phoenixhof
22761 Hamburg
Telefon: 040/374831-48
Telefax: 040/374831-41
E-mail: h.kotschisch@elbfeuer.de
WWW: www.elbfeuer.de