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Automatisierte Fernerkundung: Die in einem Luftbild ähnlichen Bildpixel werden automatisch zu Segmenten zusammengefasst, aus denen mittels Klassifikation ein Datensatz über die Nutzungsarten erstellt wird. © EFTAS

Ziele

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Das BMBF initiierte mit dem Förderschwerpunkt "REFINA" die Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Mit ihrer Hilfe sollten unterschiedliche Ziele, wie Umwelt- und Naturschutz, wirtschaftliches Wachstum aber auch sozialgerechte Wohnungsversorgung, städtebauliche Qualität und Mobilität besser in Einklang gebracht werden können. Eingeschlossen waren neben ökologischen, ökonomischen und sozialen Belangen, wie Gleichberechtigung, Partizipation und Bildung, auch städtebauliche Qualitäten.

Wesentliches Ziel der Fördermaßnahme war die Erarbeitung und Umsetzung von beispielhaften fachdisziplinenübergreifenden Planungs- bzw. Managementkonzepten sowie von innovativen Strategien für die Verminderung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement. Diese sollten für urbane wie auch ländlich-verdichtete Räume mit hoher Zu- oder Abwanderung erarbeitet werden, in denen eine Weichenstellung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung erforderlich sein würd. Darüber hinaus wurde auch die Entwicklung zentrumsnaher oder peripherer Räume berücksichtigt.

Relevante Interessengruppen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft wurden von Anfang an eingebunden, so dass die behandelten Fragestellungen in enger Zusammenarbeit mit der Praxis bearbeitet wurden.

In förderpolitischer Hinsicht wurde vor allem Wert gelegt auf eine fachübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftseinrichtungen, Kommunen und Unternehmen in Form integrierter Verbundprojekte und damit auf eine Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten sowie die Schaffung von transdisziplinären Kompetenznetzwerken zur Steigerung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der deutschen Forschung.